Erbseneintopf mit Schwarzwurst

erbseneintopf

Oh! der Erbseneintopf – der vernachlässigte!
Wenn man weis, das die Erbse zu den Schmetterlingsblütlern gehören beflügelt das die Absicht solch einen Eintopf auszuprobieren.

Aber es sei auch kurz vermerkt, dass diese unscheinbare Frucht einiges in sich trägt, was sehr bekömmlich ist – ja der Gesundheit ausgesprochen förderlich.
Vitamin B1 48 % der Tagesmenge, B2 15 %, Niacin 13 % und Eisen 26 %. Auch Vitamin C ist darinnen aber vor allem soll die Erbse auch vorbeugend gegen Krebs sein, da sie enorm viel Chlorophylllien enthält. Und überhaupt ist sie gesund. Sa das dazu!

Die trockene Erbse wird am besten 24 Stunden eingeweicht und dann in ungesalzenem Wasser weich gekocht (sonst wird sie – wie alle Hülsenfrüchte – hart). Wenn die Erbsen im Ganzen im Süppchen bleiben sollen dürfen diese nicht zerkochen sondern sie sollten darauf achten, dass sie noch „Biss” haben. Nebenbei kochte ich in einem Töpfchen, Möhrchen und Kartöffelchen. Zuerst jedoch hatte ich Speckwürfel ausgelassen und eine fein geschnippelte Zwiebel in dem Fett angedünstet. Dann das Gemüse hinein und mit Brühe aufgefüllt. Gewürzt wird kräftig mit Majoran und Kümmel, welcher wiederum der Verdauung in Trab bringt. Erbsen und das gekochte Gemüse zusammenschütten – mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken (Maggiwürze ist hier nicht verboten – muss aber nicht). Einige Scheiben Blutwurst dazu und ein klassischer Erbseneintopf ist fertig. So einfach kann das Leben sein!

Rezept: Eintopf nach Großmutters Art – klassische altdeutsche Küche.

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