Bruschetta auf klassische Art

Bruschetta auf klassische Art

Diese Platitüde in der Volksküche und nun noch Bruschetta auf klassische Art? Ein Stück aus der einfachsten italienischen Bauernküche?

Das Vesper des Italieners an sich – überall – doch in Deutschland selten so wie es sein sollte, gehört das hier hin?
Es gibt den einen und auch den anderen den ich kenne, der behauptet, dass die Italiener ihren guten Wein selbst trinken würden und niemals daran dächten, diesen zu verkaufen. Aber warum um Gottes Willen zeigen sie uns nicht wie Bruschetta wirklich gemacht wird. Ist das die Rache der Hochkultur gegen die Barbaren die einst Rom besetzten?

Bei meinem Italiener um die Ecke bekomme ich schon seit – nun sagen wir – unzähligen Jahren, Bruschetta.

In Italien ist es dann passiert und dann hab ich recherchiert, das ist gar keine, die eine, seine Bruschetta.
Ein Weizenbackling wird da geröstet und so als wäre nichts, ordnungsgemäß vorgeführt.

Die Wahrheit ist, die echte Bruschetta aus den Abruzzen, hat zur Grundlage ein Bauernbrot aus besten Sauerteig. So ist es!

Also die Bruschetta ist ein geröstetes Sauerteigbrot mit fester Struktur, auf dessen rauh gerösteter Oberfläche viel Knoblauch zerrieben wird und dann Olivenöl darüber – nicht zu knapp. Aber man kann es auch in der Pfanne mit Olivenöl rösten. Aromatische Tomaten werden kurz in kochendes Wasser gegeben, enthäutet und grob zerkleinert, auf die Brote gegeben und sofort – gesalzen und gepffert – serviert.

Als Zugabe obendarauf, möglich aber nicht nötig, Knoblauchscheibchen, Basilikum, Oliven oder wie ich, frevlerisch, deutschen Schnittlauch.

Probieren Sie es mit dem Sauerteigbrot darunter!

Nicht für kohlenhydratfreie Kost geeignet.

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