Die Wurst, die Arbeit und das Amt.

Die Wurst, die Arbeit und das Amt.

Die Wurst, die Arbeit und das Amt. Oder wie die Arbeitsagenturen-Argentur für oder gegen Arbeit (früher ehrlicher genannt das Arbeitsamt) effektiv entlastet werden könnten.

Was sagt der junge Mann vom Wurststand vorm Amt? „Wir stehen hier draußen weil wir nicht darein wollen und schenken den Leuten, die da raus kommen, außerdem eine kleine Freude. Vielleicht die Einzige an diesem Tag.“

Fünfzehn Jahre machen die Beiden das nun schon – sagen sie.

Halt so lang wie das neue Arbeitsamt hier in der Georg – Schumannstraße zu Leipzig steht und sie behaupten es liege an der Qualität ihrer Würste. Das mag wohl stimmen, ich konnte aber leider keine der Würste essen, da ich schon ausführlich gefrühstückt hatte. Jedoch – das muss berichtet sein – grenzt der Preis für die einfache Bockwurst mit Weizenformbackling und Bautzener Senf an Wucher, da die selbige Wurst, anderen Ortes in der Stadt, schon für 70 Cent zu bekommen ist. Auf Nachfrage, den Preis betreffend, behaupten die Beiden – der eine war des Ablichtens nicht willig –  nachdrücklich: „Nu, was gloobst du denne, wisoo wir hier uns fuffzehn Jaahre de Beene in Arsch stehen – ganse Zeit nur hier? Gudde Würschte mußte ham dann läuft der Laden sag isch dieer. Niwar? Unsre Würschde sin vom rischtschen Fleischer und ni soon Zeuch ausem Grosmargd. Niwar?
Gelegentlich werde ich probieren und objektiv berichten!

Frau von Ursula! Dämmert ihnen was? Mehr Wurststände, mehr Wurstbuden braucht das Land.

Ich sehe Regionen in unserem Bundenland, in denen solche weder auf Nachfrage und auch nicht nach intensiver Suche zu finden sind – Wurststände am Arbeitsamt.. Überhaupt müsste eine Gutachterkommission eingesetzt werden, die den Zusammenhang der Wurstkultur mit der Arbeitslosigkeit endgültig klärt. Es wir höchste Zeit. Unser Land ist in Gefahr! Um so wurstärmer die Region, um so höher die Arbeitslosigkeit! Liegt die Misere gar an der Politik? Alle Bürgermeister sollten sofort zu ihren Arbeitsagenturen gehen und „zeitnah“ Wurststandkonzessionen ausstellen und nicht weiterhin sehenden Auges, riechender Nase die freie Marktwirtschaft behindern.

Hat das denn wirklich noch keiner gemerkt – ihr da in Berlin. Ich sag nur Currywurst! Oh jehhh Currywurst wo hast du uns nur hingebracht!

1 Reply to "Die Wurst, die Arbeit und das Amt."

  • Berater 23. Dezember 2012 (17:36)

    Da ich direkt auf`m Amt arbeite, esse ich öfters mal in meiner Mittagspause „meine“ Wurst direkt am Stand. Der Mann am Wurststand hat immer ein offenes Ohr für seine „Esser“. So hat er immer ein offenes Ohr für die Menschen, die zu uns kommen müssen.
    Auch als Mitarbeiter bekommt man vieles von den Sorgen und Nöten „seiner“ Kunden mit. Ohne Bedenken kann man die Würste und Brötchen „heiß“ empfehlen!

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