Menü zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse

Menü zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse

Menü zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse.

Menü zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse – so manche Erinnerung verbindet Menschen meines Alters und Sozialisation mit dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse. Nicht nur die Birken bekamen Blätter sondern auch der Mensch Frühlingsgefühle. Da war noch was – oder?

Wir sollten am Vorabend der Kampftages an einem Fackelumzug teilnehmen. Taten wir aber nicht. Knutschten lieber auf Parkbänken.

Sollten am ersten Mai am frühen Morgen an alten Männern die auf einer Tribüne standen vorbeimarschieren. Ich drückte mich lieber und verabredete mich mit meiner Liebsten zum einem Menü des internationalen Kampftages im Bürgergarten. Anschließend hörten wir mit Freunden I Can`t Get No Satisfaction

Man nehme eine Bockwurst aus der Produktion des Wurst- und Fleischkombinates „Rotes Banner“. Senf von dem VEB Sauerkonserve „Völkerfreundschaft“ und ein Brötchen vom Backwarenkombinat „ Vorwärts“. Dekoriere einen Tisch mit den Insignien des real existierenden Sozialismus.

Der Sozialismus Siegt !

P.S. Fast scheiterte ich an der Dekoration der feierlichen Speise. Die Nelke – das Symbol des heiligen Tages der Arbeit – war in der großen Stadt nicht zu bekommen. Eine Blumenfrau wollte mich gar zu den Friedhofsgärtnereien schicken. Da hätte ich eine letzte Chance. Dann fand ich doch noch eine Nelke – aus Papier – beim Vietnamesen. Was ist hier los ? Was ist passiert ?

Wurst ist eine Feine Sache ! Sieht wohlgeformt aus, schmeckt immer gleich und keiner weiss was darinnen ist.

Achtung! Ncht als kohlenhydratfreie Kost geeignet !!!

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2 Replies to "Menü zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse"

  • kurt drummer 1. Mai 2007 (13:15)

    Es ist schon eine recht dreiste Provokation, das Verlobungsmenü von Karl-Eduard v. Schnitzler und
    Martha Raphael auf diese infame Art und Weise abzukupfern!! Abweichler

  • antipasti 8. Mai 2007 (16:37)

    Kaganowitsch und der Hammer („Molotow“) bevorzugten den Senf aus Suchumi oder Batumi, der Fürst, Stalin, begnügte sich als größter Arbeiterführer und Bauernvernichter der Welt mit Dijonsenf aus Frankreich oder Mayonnaise von der Krim.

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