Saibling mit lauwarmen Spargelgemüse

Saibling mit lauwarmen Spargelgemüse

Es muss einfach gesagt sein, der Saibling ist ein sehr sensibler Fisch. Der merkt sofort, wenn man ihm irgendein Scheiß verfüttern oder gar Antibiotika geben will, und verschwindet wenn dem so ist.

Also schwimmt er beim Einkauf nicht so häufig vorbei. Der Bodensee ist gut besetzt. Auch in Österreich ist er weit verbreitet und es sind nur einzelne Exemplare gefährdet. Die, die verspeist werden.

Lachsartig ist der Fisch und schmeckt ausgezeichnet. Obwohl er auch oft gegrillt wird, gare ich ihn lieber langsam bei verhältnismäßig niederen Temperaturen.So um die 120 Grad im Ofen. Da ich selten auf die Uhr schaue, kann ich die Zeit leider nicht genau angeben. Schätze so 30 – 45 Minuten. Ich hebe – an der Rückengräte – zu Probe das Fleisch an. Wenn es sich gut löst, ist der Saibling fertig. Nie zu lange in der Röhre lassen weil sonst das Fleisch des Saibling trocken wird.

Lauwarmer Spargelsalat: ich habe Spargelbruch auf dem Wochenmarkt erworben. Mühselig beim Schälen aber 50 % günstiger als die unversehrten Stangen. Die Bäuerin, bei der ich Spargel kaufe, mag mich scheinbar. Also habe ich unverschämt viele Spargelspitzen in der Tüte. Zuerst die Stangenstücke in Salzwasser leicht bissfest garen und dann die Spitzen hinein damit diese nicht zu weich werden. Den Spargel abtropfen lassen. Tomätchen halbieren und Basilikum rupfen. Dann alles zusammen und mit weißem Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mehr braucht es nicht! Ein Glas Riesling dazu vielleicht doch?

Zahlreiche weitere Spargelrezepte – HIER!

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