Sommermenü mit Caprese Huhn Mangold und Wodka

Caprese Mozzarella mit Tomaten

Caprese – Mozarella mit Tomaten

Ein Doppelsolo – ein Klassiker – ein Genuß.

Das alles kennen wir und eigentlich ist es Rede und des Zeigens nicht wert, wäre da nicht das leidige Thema – die Tomate. Wenn diese in ihrer gewöhnlichen Geschmacklosigkeit daherkommt, helfen auch das beste Olivenöl und die aromatischsten Basilikumblätter nicht weiter. Es bleibt eine Enttäuschung ! Nun habe ich ungewöhnliches gefunden. In einem unkonventionellen Bioladen lagen Tomaten herum, wie ich sie lange nicht mehr zu sehen, geschweige denn zu essen bekommen habe. Tomaten mit Flecken und grünen Stellen daran, keiner EU-Norm entsprechend, aber trotzdem fest. Ach und der Geschmack !!!!

Ich verrate es – Leipzig-Wahren Pittlerstraße 26. Aber kauft nicht alles weg !
(Leider Vergangenheit. Geschlossen!)

Tomaten waschen, in Scheiben schneiden. Natürlich den Stielansatz entfernen. Tomatenscheiben auf den Teller legen, salzen, pfeffern mit feinstem Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln und frische Basilikumblätter dazugeben.

Diät : Ohne Brot sehr gut und Kohlenhydratfrei.

Hühnerbein mit Mangold

Hühnerbein im Tomatenbett mit Mangold

Freigelaufenes Hühnerbein mit Herkunftsnachweis, gekauft bei einem vertrauenswürdigem Händler. Ebenso die weiße Zwiebel, den frischen Knoblauch und den knackigen Mangold. Auch die tomatenschmeckenden Tomaten.

Dieses Bio, Bio geht mir irgendwie auf den Nerv, kann es nicht, einfach so wie im Leben, schlecht und gut und das dazwischen geben ? Nicht „Neukauf“oder „Kaufland“, sondern Läden mit Namen wie Gutkauf, Mittelkauf und Schlechtkauf.

Also, ich behaupte gut eingekauft zu haben und das schmeckte die Schmeckerin und der Schmecker auch deutlich heraus !

Klar, bezahlte ich für die zwei Beine meines Huhnes mehr als für ein x-beliebiges schlechtes aber ganzes Huhn. Ist ein schlechtes Huhn es würdig, in das weiche Bett aus roten, leckeren, nach Tomate schmeckenden Früchtchen gelegt zu werden und vom zarten, reinen Duft der frischen Zwiebel und des lieblichen Knoblauchs umschmeichelt zu sein? Jedoch benutzte ich, wie schrieb damals „Pastis“, den floralen Abrieb der „Kräuter der Provence“. Hat der Sache nicht geschadet, sie waren frisch gerieben und gut versiegelt.

Der Kompromiss ist des Lebens Würze!

Hühnerbeine mit Zitronensaft einreiben und so lange ziehen lassen, bis die Tomaten, die Zwiebel, und der Knoblauch grob zugerichtet sind. Beine salzen, pfeffern und mit Abrieb bestreuen. In Olivenöl zart anbraten. Wenn sich die Haut leicht bräunt, die Zwiebel dazugeben und mitbrutzeln lassen. Mittlerweile Olivenöl in eine feuerfeste Form geben und das Bett aus Tomaten bereiten. Knoblauch dazwischen streuen und alles würzen. Die Hühnerbeine, samt Zwiebel und Bratenfett, in das Bett geben, dann in der Röhre bei 170 Grad ca. 45 Minuten garen lassen.

Den Mangold nur kurz in Salzwasser aufkochen lassen und herausnehmen.

10 oder 5 Minuten vor dem Ende der Hühnerbeingarzeit über diese legen, so ist er weich, der Mangold, aber nicht latschig.

Man kann gut – gute Nudeln dazu reichen, aber es auch sein lassen wenn man auf seine Linie achten muß oder will.

Grüner Russe

Grüner Russe

Eine Nachspeise für starke Frauen und mutige Männer. Ob der Reiz des Rhabarber, im Gegensatz zu seinem Jahreszeitenbruder dem Spargel dem milden, in seiner Säure liegt vermag ich nicht so recht zu sagen. Jedenfalls versuche ich immer wieder seinen Charakter zu brechen. Dieses mal mit Pfefferminze und Wodka. Also den Rhabarber, wie gewöhnlich und schon bei Muttern – kochen. Viel, sehr viel, frische Minze hacken und unter den warmen Rhabarber mischen. Beim abkühlen ein wenig ziehen lassen, ordentlich Wodka dazu und mit Zucker abschmecken. Das Gebräu auf den Jogurt geben, gehackte Minze einstreuen und mit Wodka „benetzen“.

Dieses Sommermenü mit Caprese Huhn Mangold und Wodka am Ende ist ein heißer Abgang an warmen Tagen !

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